Gaspreis Vergleich

Über 8.000 Tarife vergleichen

bis zu 750 € sparen
  • Über 850 Anbieter
  • Kostenlos vergleichen
  • Schneller und bequemer Wechsel
  • Neueste Verschlüsselungstechnologie
  • Transparenter Vergleich
  • Verlässliche Bewertungen
  • Kostenlose und kompetente Beratung

Unsere Partner

CHECK.com Vorteile

Neueste Verschlüsselungs-
technologie
Transparenter Vergleich
Verlässliche Bewertungen
Kostenlose und kompetente Beratung
Keine Versorgungs-
lücken

Gas

Heizen mit Gas erfreut sich in Deutschland weiterhin großer Beliebtheit. Moderne Etagenheizungen erhöhen zudem den Komfort für Mieter. Aber auch im Eigenheim ist die Gasheizung gefragt. Die Anlagen sind in der Anschaffung günstiger als etwa ein Lagerraum für Brennstoffe wie Öl oder Holzpellets. Die Jahresabrechnung des Gasversorgers sorgt allerdings bei vielen Verbrauchern für Ernüchterung. Trotz sparsamen Heizens steigen die monatlichen Abschläge stetig und oft wird eine Nachzahlung fällig. Doch im Kalten sitzen ist bei kalten Temperaturen natürlich keine Option.

Gasanbieter vergleichen und wechseln

Mithilfe eines Vergleichs der Gaspreise bei verschiedenen Anbietern können Sie bis zu einem Drittel Ihrer Heizkosten einsparen. Und das, ohne auf ein behagliches Raumklima zu verzichten. In wenigen Schritten verschaffen Sie sich ganz leicht einen Überblick über die günstigsten Gaspreise. Wählen Sie dabei aus mehr als 250 Tarifen. Übrigens räumt Ihnen der Gesetzgeber ein Sonderkündigungsrecht ein, sobald Ihr Anbieter seine Preise erhöht. Nutzen Sie diese Chance, statt sich über die hohe Rechnung zu ärgern.

Ein Vergleich der Preise für Gas ist ganz einfach. Sie benötigen nur wenige Angaben und nach ein paar Klicks erhalten Sie die Ergebnisse übersichtlich aufgelistet. So geht der Vergleich:

  • Sie benötigen die Angabe über Ihren jährlichen Gasverbrauch. Die Verbrauchsmenge finden Sie auf der letzten Abrechnung Ihres Anbieters. Bei Bedarf können Sie den Verbrauch auch schätzen oder aus den Vorschlägen für die einzelnen Haushaltsgrößen auswählen
  • Fügen Sie Ihre Postleitzahl ein
  • Wählen Sie Biogas- und Klimatarife aus, wenn Sie den Klimaschutz unterstützen möchten
  • Soll ein möglicher Wechselbonus mit eingerechnet werden? Da die Abschläge auf Basis der Jahreskosten ohne Bonus berechnet werden, ist der monatliche Abschlag möglicherweise zunächst höher, doch am Ende des ersten Vertragsjahres erhalten Sie den Bonus mit der Jahresabrechnung. Bares Geld sparen Sie mit einem Bonus also in jedem Fall

Mit diesen wenigen Angaben vergleichen Sie die Preise für Gas bundesweit zuverlässig. Sie werden überrascht sein, wie viel Sie sparen können.

Aber nicht immer ist der günstigste Anbieter im Gasvergleich der passendste für die eigenen Bedürfnisse. Achten Sie möglichst auf:

  • eine kurze Vertragslaufzeit – mit maximal 12 Monaten bleiben Sie flexibel
  • eine Preisgarantie für die gesamte Zeit der Vertragsbindung
  • möglichst kurze Kündigungsfristen
  • meiden Sie Pakettarife mit festgelegter Verbrauchsmenge
  • bevorzugen Sie Anbieter mit monatlichen Abschlagszahlungen
  • achten Sie darauf, wie andere Kunden diesen Gasversorger bewerten.

Mit diesen einfachen Tipps sparen Sie beim Gas bares Geld, ohne zu verzichten. Sogar der Umstieg auf einen Klimatarif kann sich finanziell lohnen. So tun Sie der Umwelt Gutes und schonen gleichzeitig Ihre Haushaltskasse. Worauf warten Sie noch?

Erdgas

Fossiler Brennstoff - Erdgas und Alternativen

Wenn es um das Thema Gas geht, ist meist von Erdgas, dem fossilen Brennstoff mit seinen vielseitigen Einsatzmöglichkeiten, die Rede:

  • als Heizenergie
  • als Kraftstoff für Fahrzeuge
  • zur Stromgewinnung
  • für die Industrie

Erdgas entwickelt sich über viele Millionen Jahren als Abbauprodukt bei der Bildung von Erdölvorkommen oder durch mikrobielle Zersetzung organischer Stoffe in tieferen Erdschichten. Das Gas besteht vorwiegend aus den brennbaren Stoffen Methan, Butan und Propan. Im privaten Bereich findet Erdgas vorwiegend als Brennstoff in Heizungsanlagen Verwendung. Das Heizen mit Gas ist bequem, da die Heizung direkt an das Gasleitungsnetz angeschlossen ist und Sie die Heizung einfach nur einschalten müssen. Anders als bei Erdöl oder Kohle benötigen Sie für Gas in der Regel keine Lagerkapazitäten. Nur wenn Ihr Haus nicht an das Gasleitungsnetz angeschlossen ist, benötigen Sie einen Gastank im Außenbereich. Zudem zeichnet sich Erdgas durch eine saubere Verbrennung aus und gilt als umweltschonendste Form der fossilen Brennstoffe. Verglichen mit Erdöl verursacht die Verbrennung von Erdgas einen um 25 Prozent geringeren CO2-Ausstoß. Eine ökologische Alternative zum Erdgas ist Biogas, das insbesondere im landwirtschaftlichen Bereich verbreitet ist.

Vorkommen von Erdgas und Erdgasvorräten

Erdgas ist ebenso wie Erdöl ein knapper Rohstoff. Aus diesem Grund sind Mineralölunternehmen und staatliche Institutionen stets auf der Suche nach neuen Erdgasvorkommen und alternativen Möglichkeiten, Erdgas zu gewinnen. Fracking ist eine umstrittene Methode zur Gewinnung von Erdgas aus festen Erdschichten, die in diesem Zusammenhang zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Erdölvorkommen sind auf der Erde ungleich verteilt. Große Mengen an Erdgas befinden sich unterhalb des Meeresbodens unter anderem unter der Nord- sowie der Ostsee und unter dem russischen Festland. Aus diesem Grund heizen Sie in Deutschland vorwiegend mit Gas aus

  • Russland
  • Norwegen
  • Niederlande
  • Großbritannien
  • Dänemark.

Etwa 16 Prozent des Erdgasbedarfs kann Deutschland aus eigenen Vorkommen decken. Die Erdgasversorgung in Deutschland ist daher stark abhängig von Importen und der Entwicklung auf dem Weltmarkt. Durch die Erzeugung von Biogas aus pflanzlichen und tierischen Stoffen in speziellen Biogasanlagen stehen weitere nationale Gaskontingente zur Verfügung. Da Biogas eine andere Zusammensetzung als Erdgas hat, ist für eine Einspeisung in das Gasnetz eine Veredelung erforderlich. Einer Studie des Wuppertaler Instituts für Klima, Umwelt und Energie zufolge soll bis 2030 die Möglichkeit bestehen, die Gasversorgung bis zu zehn Prozent des Gesamtbedarfs aus Biogas zu decken.

Gasanbieterwechsel

Gaspreise regelmäßig vergleichen

Trotz des seit mehreren Jahren mehr oder weniger konstanten Gaspreises kann ein regelmäßiger Vergleich der Konkurrenzangebote und ein Wechsel des Gasanbieters für Sie zu einer deutlichen Kostenersparnis führen. Neben den festen Kosten für Abgaben, Netznutzung und Gaseinkauf kalkulieren die Gasanbieter ihre Endpreise sehr unterschiedlich, sodass sich die Gaspreise für den Verbraucher je nach Ihrem Jahresverbrauch um 100 bis 200 Euro unterscheiden können. Viele Gasversorger bieten im Fall des Wechsels einen Sofortbonus oder einen Neukundenbonus an, der Ihren Gaspreis nochmals reduziert. Sie haben die Wahl zwischen Tarifen mit unterschiedlichen Laufzeiten und Preisgarantien. Bei einem Vergleich der Gaspreise sollten Sie auf Tarife mit Mindestabnahmemengen und Vorauszahlungsklauseln Acht geben. Die Kosten für die Mindestabnahmemenge fallen auch dann an, wenn Sie weniger Gas verbrauchen. Mit Vorauszahlungstarifen geht im Falle der Insolvenz eines Gaslieferanten ein Verlustrisiko des bereits gezahlten Geldes einher. Anders als bei einem Wechsel des Stromanbieters haben Sie als Mieter unter Umständen keine Möglichkeit, Ihren Gasversorger zu wechseln, da in Miethäusern mit Zentralheizung ein Gasanbieter alle Mieter versorgt. Sollten Sie als Mieter feststellen, dass Ihr Gaspreis zu hoch ist, sollten Sie Ihren Vermieter um einen Anbieterwechsel bitten.

Wechsel des Gasanbieters einfach und sicher

Der Wechsel des Gasanbieters erfolgt für Sie unkompliziert, da Ihr neuer Vertragspartner üblicherweise die Wechselformalitäten für Sie erledigt. Er einigt sich mit Ihrem bisherigen Gasversorger über den Wechseltermin, zu dem die Berechnung Ihres Gasverbrauchs auf ihn übergeht. Die Kündigung bei Ihrem bisherigen Versorger müssen Sie eigentlich nur dann selbst schriftlich vornehmen, wenn Sie von Ihrem Sonderkündigungsrecht aufgrund einer Preiserhöhung Gebrauch machen möchten oder, wenn Ihre verbleibende Kündigungsfrist weniger als vier Wochen beträgt. So haben Sie Gewissheit, dass die Kündigung rechtzeitig zur Kündigungsfrist eingeht. Ihre Kündigungsfrist können Sie dem Gasbelieferungsvertrag entnehmen. Sollte Ihnen dieser nicht mehr vorliegen, hilft eine Nachfrage beim Anbieter. Achten Sie vor dem Abschluss eines neuen Gasbelieferungsvertrags vor allem darauf, dass Sie nicht durch einen Laufzeitvertrag noch längere Zeit an Ihren bisherigen Gaslieferanten gebunden sind. Der Gasanbieterwechsel ist sicher. Befürchtungen, dass die Gasversorgung durch den Wechsel unterbrochen werden könnte, müssen Sie selbst dann nicht haben, wenn Ihr neuer Gasanbieter die Gaslieferung nicht termingerecht aufnimmt. Für diesen Fall ist der Grundversorger verpflichtet, Sie weiterhin mit Gas zu versorgen. Dasselbe gilt im Falle der Insolvenz eines Gaslieferanten. An Ihrem Hausanschluss ändert sich durch den Gasanbieterwechsel ebenfalls nichts. Sie müssen lediglich zum Wechselstichtag Ihren Zählerstand ablesen und Ihrem neuen Gaslieferanten mitteilen.

Gaspreiszusammensetzung

Zusammensetzung des Gaspreises

Steuern und Abgaben belasten den Gaspreis zwar nicht so stark wie die Preise für Strom, dennoch beträgt ihr Anteil am Endpreis für den Verbraucher nach Angaben der Bundesnetzagentur rund 25 Prozent. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

  • 0,61 % Konzessionsabgabe für die Nutzung öffentlicher Flächen zur Herstellung und Wartung des Gasleitungsnetzes
  • 24,32 % Erdgas- und Umsatzsteuer.

Anders als beim Strompreis fällt der größte Teil des Gaspreises mit über 70 Prozent für

  • Energiebeschaffung und Vertrieb (55,47 %)
  • Nettonetzentgelt (24,32 %)
  • Abrechnung, Messung und Messstellenbetrieb (1,82 %)

an. Die Kosten für den Gaseinkauf sowie die Netznutzung bilden also einen erheblichen Anteil des Gaspreises. Die Höhe der Netzentgelte legt die Bundesnetzagentur fest und überwacht die Einhaltung. Das Gasleitungsnetz unterhalten in Deutschland nur wenige Netzbetreiber. Da in jedem Bereich nur ein Netzbetreiber zuständig ist, könnte er bei freier Preisbildung seine Monopolstellung ausnutzen. Dem greift die staatliche Festlegung der Netzentgelte vor. Die Netzbetreiber verwenden die vergleichsweise hohen Netzentgelte für den Ausbau und den aufwendigen Betrieb des Gasnetzes.

Ölpreisbindung - Gaspreis ist lange an den Ölpreis gekoppelt

Über 40 Jahre lang war der Preis, den Endverbraucher für Erdgas bezahlen mussten, an die Entwicklung des Ölpreises gebunden. Die Ölpreisbindung war eine freiwillige Vereinbarung zwischen der gas- und ölfördernden Industrie sowie den Gasversorgern. Sie diente ausschließlich dazu, eine mögliche Konkurrenz zwischen Produkten der eigenen Branche zu vermeiden. Auf diese Weise sollte die Preisbindung eine bessere Planungssicherheit für Investoren gewährleisten. Dieses Verfahren hatte zur Folge, dass der Gaspreis über viele Jahre nicht auf den tatsächlichen Förder- und Vertriebskosten beruhte, sondern durch den stetig steigenden Ölpreis künstlich erhöht war. Ungerechtfertigt hohe Gaspreise wurden zudem durch die verzögerte Reaktion auf Ölpreissenkungen verursacht. Nach jahrelanger Kritik an diesem Verfahren entschied der Bundesgerichtshof 2010 in einem Grundsatzurteil, dass die Kopplung des Preises, den Endverbraucher für Erdgas zahlen, an den Ölpreis eine Benachteiligung der Verbraucher darstellt und daher nicht mehr zulässig ist. Zudem verpflichtete der Bundesgerichtshof die Gasversorger, ihre Preisbildung zukünftig transparenter zu gestalten und Verbrauchern ein Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhungen einzuräumen. Die Aufhebung der Ölpreisbindung des Gaspreises wirkt sich seit dem Urteil deutlich auf die Gaspreisentwicklung aus. Während der Gaspreis über viele Jahre durch sprunghafte Veränderungen geprägt war, zeigt er seit 2010 einen gleichmäßigen Verlauf um durchschnittlich 7 Cent pro Kilowattstunde.

Gaspreisentwicklung

Gaspreise - eine wechselhafte Entwicklung

Das Interesse an Erdgas als Alternative zu den Brennstoffen Kohle und Erdöl zeigt erstmals in den 1960er Jahren eine steigende Tendenz in Deutschland. Zahlreiche Hauseigentümer stellten nach der ersten Ölkrise 1973 ihre Heizsysteme auf das saubere, bequeme und seinerzeit preisgünstige Erdgas um. Aufgrund der in den 1960er Jahren eingeführten Ölpreisbindung folgte der Gaspreis lange Zeit den Preisen für Erdöl und zeigte phasenweise eine sprunghafte Entwicklung. Ölpreissteigerungen führten regelmäßig zeitversetzt zu einer Erhöhung des Gaspreises, während der Gaspreis auf sinkende Ölpreise nur langsam und verzögert reagierte. Da der Ölpreis zeitweilig sehr stark schwankte, zeigte er oft wieder steigende Tendenzen, noch bevor der Gaspreis den Tiefpunkt erreicht hatte. Seinen letzten Höhepunkt erreichte der Erdgaspreis Ende 2008 mit rund 0,08 Euro pro Kilowattstunde und fiel ein halbes Jahr später zurück auf den vorherigen Preis von etwa 0,06 Euro. Nach erneuten leichten Preissteigerungen bewegt sich der Erdgaspreis seit 2011 konstant auf einem Niveau um 7 Cent pro Kilowattstunde. Eine Ursache dafür ist die Abkopplung des Erdgaspreises vom Ölpreis nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs 2010.


Besonders stark bestimmt unter anderem die Rohstoffknappheit den Gaspreis. Eine Reduzierung der Fördermengen wirkt sich ebenso wie beim Erdöl aus und hat steigende Preise zur Folge. Im Gegenzug verursachen Überproduktionen wie Ende 2014 in Nordafrika Preissenkungen am internationalen Markt. Neben der Rohstoffknappheit beeinflussen politische und wirtschaftliche Krisen den Preis für den fossilen Brennstoff. Die Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 verursachte eine deutliche Gaspreissenkung im Sommer 2009. Erneute Gaspreissteigerungen kann die Krise zwischen Russland und der Ukraine hervorrufen, zumal Deutschland stark von russischen Erdgasimporten abhängig ist. Eine Vorhersage der langfristigen Gaspreisentwicklung ist sehr schwierig, da auch die Entwicklung neuer Fördermethoden und ein dadurch entstehendes größeres Angebot an Erdgas die Preisbildung beeinflussen kann. Ein anderer möglicher Einflussfaktor ist die zu erwartende stärkere Nachfrage nach fossilen Brennstoffen in Asien, insbesondere in China. Trotz aller wirtschaftlichen und politischen Unwägbarkeiten gehen Experten davon aus, dass der Gaspreis in den nächsten Jahren weitgehend stabil bleiben wird. Ein Vergleich der Gaspreise verschiedener Anbieter auf dem deutschen Energiemarkt ist dennoch sinnvoll, denn der Handelspreis für das Erdgas ist nur ein Bestandteil der Kalkulation deutscher Gasanbieter. Darüber hinaus beeinflussen abweichende Kalkulationsverfahren, beispielsweise unterschiedlich hohe Verwaltungskosten, den Endpreis für Erdgas, den Sie als Verbraucher bezahlen.