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Eine Hundehaftpflichtversicherung ist sinnvoll und notwendig

Selbst ein vorbildlich erzogener Hund kann hohe Schäden verursachen, ohne dass Sie als Hundehalter darauf Einfluss haben. Es reicht zum Beispiel eine unerwartete Situation aus, die den Hund so sehr erschreckt, dass er sich losreißt, auf die Straße läuft und einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Die Folgen einer kleinen Schrecksekunde können immens sein - und Sie als Hundehalter sind für die Begleichung der Schäden haftbar. Wenn Sie in dieser Situation nicht ausreichend versichert sind, besteht die Gefahr, dass Schadensersatzansprüche zu schwerwiegenden, manchmal lebenslangen finanziellen Belastungen führen. Das trifft insbesondere dann zu, wenn Personen verletzt werden. Daher ist es sinnvoll, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen.

Hundehalter unterliegen der Gefährdungshaftung

Als Hundehalter unterliegen Sie der Gefährdungshaftung. Paragraph 823 des Bürgerlichen Gesetzbuches sieht für diesen Fall vor, dass Sie auch dann Schadensersatz leisten müssen, wenn Sie keine Schuld an dem Schaden trifft. Die Gefährdungshaftung beruht auf der Tatsache, dass Tiere in Stresssituationen unberechenbar reagieren. Daher ist mit der Haltung eines Hundes unabhängig von seiner Größe und seiner Rassenzugehörigkeit ein Restrisiko verbunden, für das Sie als Eigentümer des Hundes haften. Sie müssen nicht einmal dabei sein, wenn Ihr Hund den Schaden verursacht - Sie bleiben dennoch für das Verhalten des Tieres verantwortlich. Auch wenn Ihr Hund während Ihrer Abwesenheit ausreißt und bei dieser Gelegenheit Sachen beschädigt oder Personen verletzt, sind Sie haftbar. Sie haften für den Schadensersatz unbegrenzt mit Ihrem gesamten Vermögen, und zwar auch mit dem Vermögen, dass Sie zukünftig erlangen. Eine Hundehaftpflichtversicherung übernimmt den Schadensersatz und bewahrt Sie vor derartigen finanziellen Belastungen.

Versicherungswechsel

Optimale Preise und Leistungen für die Hundehaftpflichtversicherung ermitteln

Die Konditionen und Beiträge in der Hundehaftpflichtversicherung unterscheiden sich bei den Versicherern teilweise deutlich. Daher kann es sich lohnen, in einem Versicherungsvergleich zu ermitteln, ob Ihre Versicherung optimal auf Ihren Bedarf abgestimmt ist. Einige Versicherer bieten einen sehr umfangreichen Versicherungsschutz an und erheben dafür entsprechend hohe Beiträge. Wenn Sie aber nicht ins Ausland reisen, nicht in Hotels oder Ferienwohnungen übernachten und einen Rüden besitzen, benötigen Sie keinen Versicherungsschutz für das Ausland, für Mietsachen in Ferienwohnungen und Hotels oder für Welpen. Eine Versicherung mit einem geringeren Leistungsumfang zu einem günstigeren Preis wäre für Sie in diesem Fall sinnvoll. Stattdessen sollten Sie besonderen Wert auf eine ausreichend hohe Versicherungssumme von mindestens fünf oder zehn Millionen Euro legen.

Beim Wechsel Kündigungsfrist beachten

Wenn Sie bei einem Versicherungsvergleich eine günstigere Hundehaftpflichtversicherung entdecken, ist es sinnvoll, den Versicherer zu wechseln. Bevor Sie eine neue Versicherung abschließen, sollten Sie sich über die Kündigungsfrist bei Ihrem bisherigen Versicherer informieren. Angaben darüber finden Sie in der Versicherungspolice und in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen. Ihre Hundehaftpflichtversicherung kann eine Laufzeit von einem Jahr sowie von fünf oder zehn Jahren haben. Die Kündigung ist in der Regel wie folgt möglich:

  • Vertragsbindung von einem Jahr: Zum Ende des Versicherungsjahres
  • Vertragsbindung über fünf Jahre: Frühestens zum Ende des dritten Versicherungsjahres
  • Zehnjährige Vertragsbindung: Frühestens zum Ende des fünften Versicherungsjahres

Die Kündigung muss schriftlich erfolgen und dem Versicherer spätestens drei Monate vor dem Ende des jeweiligen Versicherungsjahres vorliegen. Im Einzelfall kann die Kündigungsfrist auch kürzer oder länger sein. Sicherheitshalber sollten Sie per Einschreiben kündigen.

Versicherungsleistungen

Die Hundehaftpflichtversicherung schützt auch Betreuungspersonen

Wenn Nachbarn oder Freunde Ihren Hund gelegentlich betreuen oder Gassi führen, wären diese Betreuungspersonen dafür verantwortlich, wenn der Hund in dieser Zeit einen Schaden verursachen würde. In einem solchen Fall kann zwar die private Haftpflichtversicherung der betreuenden Person für den Schaden aufkommen, muss dazu aber die Betreuung fremder Hunde als spezielles Risiko einschließen. Ihre Hundehaftpflichtversicherung übernimmt den Schadensersatz auch dann, wenn Ihr Hund in der Obhut anderer Personen etwas beschädigt und schützt damit auch Ihre Freunde und Bekannte, die sich aus Gefälligkeit um Ihren Hund kümmern. Die Hundehaftpflichtversicherung kommt für

  • Sachschäden,
  • Personenschäden und
  • Vermögensschäden (als Folge von Personen- oder Sachschäden)

auf, die Dritten, also fremden Personen, entstehen. Sofern Ihr Hund Ihr Eigentum oder das Eigentum eines in Ihrem Haushalt lebenden Familienmitgliedes beschädigt, tritt die Hundehaftpflichtversicherung allerdings nicht ein.

Hundeliebe kann teuer werden - Zusatzleistungen der Hundehaftpflichtversicherung

Verliebt sich Ihr Rüde in die prämierte Rassehündin Ihrer Nachbarn, kann ein Deckschaden entstehen, da der Nachbar seine wertvolle Hündin nur noch eingeschränkt zur Rassezucht einsetzen kann. Für den Verdienstausfall Ihres Nachbarn und weitere Kosten, die durch den ungewollten Deckakt entstehen, sind Sie ebenfalls haftbar. Auf Wunsch schließt die Hundehaftpflichtversicherung solche Deckschäden mit ein. Darüber hinaus können Sie einen weitergehenden Versicherungsumfang wählen mit Einschluss von:

  • Mietsachschäden an gemieteten Objekten, in Hotels, Ferienwohnungen oder Mietfahrzeugen
  • Schäden, die während eines Auslandsaufenthaltes entstehen
  • Flurschäden in Gärten, Wäldern oder auf Feldern
  • Mitversicherung von Welpen nach der Geburt

Bezüglich der Versicherungssumme haben Sie die Wahl zwischen drei Millionen und 20 Millionen Euro. Sie sollten daher die Angebote verschiedener Versicherer ausführlich vergleichen, bevor Sie eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen.

Versicherungspflicht

Hundehaftpflichtversicherung in den Landeshundeordnungen

Gesetzliche Vorschriften über das Halten von Hunden sind in Deutschland Länderangelegenheit. Daher bestehen in den 16 Bundesländern teilweise sehr differenzierte Regelungen. Neben Vorschriften für

  • die Kennzeichnung von Hunden,
  • einen Wesenstest,
  • Maulkorbzwang und
  • einen möglichen Sachkundenachweis der Hundehalter

besteht in einigen Bundesländern eine generelle Pflicht, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen. Keine Verpflichtung gibt es in Mecklenburg-Vorpommern. Dort müssen Sie einen gefährlichen Hund lediglich bei der örtlichen Ordnungsbehörde als solchen anmelden. Unabhängig von der Größe und der Rasse Ihres Hundes sind Sie in

  • Berlin
  • Hamburg
  • Thüringen
  • Brandenburg
  • Niedersachsen

gesetzlich verpflichtet, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen.

Unterschiedliche Regelungen in den übrigen Bundesländern

In den übrigen Bundesländern gelten folgende Regelungen für den Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung:

  • Bremen

    Eine Verpflichtung gibt es nur in Einzelfällen, wenn Hunde auffällig sind.

  • Schleswig-Holstein

    Die Versicherungspflicht gilt nur für Besitzer von Kampfhunden.

  • Sachsen-Anhalt

    Nur Besitzer von Kampfhunden müssen eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen.

  • Nordrhein-Westfalen

    Besitzer müssen für Hunde, die 40 Zentimeter oder größer sind und 20 Kilogramm oder mehr wiegen, sowie für Kampfhunde eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen.

  • Hessen

    Ordnungsbehörden können die Versicherungspflicht in Einzelfällen anordnen.

  • Rheinland-Pfalz

    Eine Versicherungspflicht gilt nur für Besitzer von auffälligen Hunden.

  • Saarland

    Die Ordnungsbehörden können in Einzelfällen eine Versicherungspflicht anordnen.

  • Baden-Württemberg

    Besitzer von auffälligen und gefährlichen Hunden müssen sich versichern.

  • Bayern

    Als Besitzer eines als gefährlich eingestuften oder auffälligen Hundes müssen Sie eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen.

  • Sachsen

    Besitzer von Kampf- und Listenhunden sowie von auffälligen Hunden müssen sich versichern.

Obwohl Sie als Halter versichert sind, müssen Sie für jeden Ihrer Hunde eine eigene Hundehaftpflichtversicherung abschließen. Einige Versicherer bieten für die Versicherung mehrerer Hunde günstigere Konditionen.