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Motorradversicherungen im Vergleich

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Günstige Motorradversicherung durch Vergleich finden

Die Motorradversicherung ist eine spezielle Kfz-Versicherung für Zweiräder. Daher gelten hier dieselben Grundsätze. Von der Kfz-Versicherung für PKWs, LKWs und Anhänger unterscheidet sich die Motorradversicherung vorwiegend durch eine unterschiedliche Einstufung in Schadenfreiheitsklassen. Als Motorrad gelten nach den international einheitlichen Fahrzeugklassen zwei- und dreirädrige Kraftfahrzeuge folgender EG-Fahrzeugklassen:

  • L1e - zweirädriges Kleinkraftrad
  • L2e - dreirädriges Kleinkraftrad
  • L3e - zweirädriges Kraftrad ohne Beiwagen
  • L4e - zweirädriges Kraftrad mit Beiwagen
  • L5e - dreirädriges Kraftrad
  • L6e - vierrädriges Leichtkraftfahrzeug mit einer Leermasse bis zu 350 kg
  • L7e - vierrädriges Kraftfahrzeug mit einer Leermasse bis 400 kg

Da sich die Zuordnung von Fahrzeugen zur Motorradversicherung an den Fahrzeugklassen orientiert, können Sie neben klassischen Motorrädern mit mehr als 50 ccm Hubraum auch für Mopeds, Trikes oder Quads, die unter diese Fahrzeugklassen fallen, eine Motorradversicherung abschließen.

Motorradversicherung für den Rundumschutz

Als typische Kfz-Versicherung unterliegt die Motorradversicherung dem Kraftfahrzeug-Versicherungsgesetz. Danach ist die Haftpflichtversicherung für Motorräder eine Pflichtversicherung. Sie haben diesbezüglich also nicht die Wahl, ob Sie die Versicherung abschließen möchten, da eine Zulassung oder eine Kennzeichenzuteilung für zulassungsfreie Kleinkrafträder ohne Versicherungsnachweis nicht möglich ist. Ohne Haftpflichtversicherungsschutz dürfen Sie sich mit einem motorisierten Zweirad nicht im Straßenverkehr bewegen. Das gilt auch, wenn die Versicherung für ein zugelassenes Motorrad nicht mehr besteht. Da Ihr Motorrad nach der Außerbetriebsetzung noch bis zum Ende des Tages versichert ist, dürfen Sie nach der Abmeldung bei der Zulassungsbehörde noch eine letzte Fahrt durchführen. Neben der verpflichtenden Haftpflichtversicherung umfasst die Motorradversicherung die Teilkasko- und Vollkaskoversicherung, sowie die Schutzbriefe für Pannen, Unfälle oder Diebstahl als freiwillige Versicherungen.

Versicherungswechsel

Motorradversicherung zum Jahresende kündigen

Wie bei allen Kfz-Versicherungen haben Sie auch bei der Motorradversicherung einmal im Jahr die Möglichkeit zu einer ordentlichen Kündigung. Bevor Sie sich zu diesem Schritt entschließen, sollten Sie einen Versicherungsvergleich durchführen. Da die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern unter Umständen sehr hoch sind, kann sich ein Wechsel für Sie lohnen. In der Regel ist die Kündigung jeweils zum Ablauf eines Versicherungsjahres möglich. Die meisten Versicherer passen das Versicherungsjahr dem Kalenderjahr an, sodass Sie die Kündigung zum 31. Dezember vornehmen können. In Einzelfällen können Versicherer aber auch auf diese Anpassung verzichten und das Versicherungsjahr endet ein Jahr nach der Zulassung des Motorrads. Falls Sie Ihr Motorrad mit einem Saisonkennzeichen zugelassen haben, erfolgt die Kündigung zum Ende der Versicherungsperiode. Die Kündigungsfrist für eine ordentliche Kündigung beträgt einen Monat. Ihre Kündigung muss daher dem Versicherer spätestens an diesem Stichtag vorliegen. Im Idealfall kündigen Sie Ihre Motorradversicherung schriftlich und versenden die Kündigung per Einschreiben.

Sonderkündigungsrecht in der Motorradversicherung

Für die außerordentliche Kündigung Ihrer Motorradversicherung gibt es in der Regel zwei Gründe:

  • ein Schadensfall
  • die Ankündigung einer Beitragserhöhung ohne Leistungsanpassung durch den Versicherer

Nach einem Schadensfall können Sie Ihre Motorradversicherung kündigen, unabhängig davon, ob der Versicherer den Schaden reguliert oder die Regulierung ablehnt. Die Kündigungsfrist beträgt in diesem Fall einen Monat ab dem Zeitpunkt der Schadensregulierung oder der Mitteilung des Versicherers über die Ablehnung. Kündigt Ihr Versicherer Ihnen eine Beitragserhöhung an, ohne gleichzeitig seine Leistungen zu verbessern, beginnt die Kündigungsfrist von einem Monat ab dem Zeitpunkt der Beitragserhöhung.

Haftpflicht

Motorrad Haftpflichtversicherung als Kern der Motorradversicherung

Grundlegend unter den Motorradversicherungen ist die Motorrad-Haftpflichtversicherung, da es sich hier um eine Pflichtversicherung handelt und eine Zulassung ohne eVB-Nummer als Versicherungsnachweis nicht möglich ist. Eine Besonderheit, die Sie bei Zweirädern häufig finden, ist die Versicherung für zulassungsfreie Motorräder, also Mofas und Mopeds, deren zulässige Höchstgeschwindigkeit 25 oder 45 Stundenkilometer nicht überschreitet. Zulassungsfreie Zweiräder können kennzeichenpflichtig oder kennzeichenfrei sein. Für ein kennzeichenpflichtiges Motorrad erhalten Sie das Kennzeichen bei der Zulassungsstelle und müssen dort den Versicherungsnachweis vorlegen. Kennzeichenfreie Kleinkrafträder wie

  • Mofas,
  • Roller unter 50 ccm oder
  • E-Bikes, deren Elektromotor nicht allein der Tretkraftunterstützung dient,

müssen Sie dennoch versichern. Für diese Kleinkrafträder erhalten Sie bei Ihrer Kfz-Versicherung ein Versicherungskennzeichen, das Sie jährlich zum 1. März erneuern müssen.

Haftpflicht-Motorradversicherung - Einstufung in Schadenfreiheitsklassen

Die Motorrad Haftpflichtversicherung kommt für Personen-, Sach- und Vermögensschäden auf, die Sie durch einen selbst verschuldeten Unfall anderen Verkehrsteilnehmern zufügen. Anders als bei der Kfz-Versicherung für Ihr Auto beginnen Sie bei der erstmaligen Zulassung eines Motorrads in der Schadenfreiheitsklasse 0 mit 100 Prozent des Beitrags. Da der weitere Verlauf der Schadenfreiheitsklassen in größeren Schritten verläuft, kennt die Motorradversicherung nur 20 anstatt der für andere Fahrzeuge üblichen 30 Schadenfreiheitsklassen. Der niedrigste Beitragssatz beträgt in Schadenfreiheitsklasse 20 noch 22 Prozent des Versicherungsbeitrags. Neben der Einstufung in eine bestimmte Schadenfreiheitsklasse beeinflussen folgende weitere Faktoren die Höhe Ihres Beitrags zur Motorrad-Haftpflichtversicherung:

  • Einstufung in eine Typklasse nach der Leistung des Motorrads
  • Regionalklasse Ihres Wohnorts
  • regelmäßiger Unterstellplatz
  • Alter des Fahrers
  • Anzahl der regelmäßigen Fahrer

Teilkasko

Leistungen und Beitragsberechnung der Teilkaskoversicherung

Motorräder sind stärker als andere Fahrzeuge belastenden Witterungsbedingungen ausgesetzt. Darüber hinaus ist das Diebstahlrisiko für Motorräder besonders hoch, da die Technik eines Motorrads relativ frei zugänglich ist. Typische Teilkaskoschäden sind daher bei Motorrädern weit verbreitet. Die Teilkaskoversicherung übernimmt die Kosten für die Beseitigung von Schäden, die durch

  • Diebstahl,
  • Sturm, Hochwasser und andere Unwetterfolgen,
  • Brand und
  • Wildunfälle sowie Tierbisse

entstehen und ist eine sinnvolle freiwillige Motorradversicherung. Mitversichert sind in diesem Fall auch Gepäcksysteme, die fest mit dem Motorrad verbunden sind, das heißt Gepäckträger, Koffer oder Top-Cases.

Der Beitrag für die Teilkaskoversicherung ist, gemessen am Risiko, relativ gering und richtet sich nach folgenden Kriterien:

  • Zuordnung zur Typklasse
  • regelmäßiger Abstellplatz, z.B. in einer verschlossenen Garage
  • Vereinbarung einer freiwilligen Werkstattbindung
  • Regionalklasse Ihres Wohnorts
  • Alter des Fahrzeugs
  • jährliche Kilometerleistung

Vollkasko

Vollkaskoversicherung ersetzt eigene Schäden

Die Vollkasko-Motorradversicherung ersetzt Ihnen Schäden, die durch einen selbstverschuldeten Unfall oder durch Vandalismus an Ihrem Motorrad entstehen. Da Motorräder außergewöhnlich häufig an Unfällen beteiligt sind und zahlreiche Schäden auf Stürze oder Vandalismus an abgestellten Fahrzeugen zurückzuführen sind, ist die Vollkaskoversicherung für ein Motorrad außergewöhnlich teuer. Wenn Sie erstmals eine Vollkaskoversicherung für ein Motorrad abschließen, kann der volle Jahresbeitrag in der Schadenfreiheitsklasse 0, abhängig vom Fahrzeug, bis zu 50 % des Listenpreises betragen. Die Vollkaskoversicherung können Sie wahlweise mit oder ohne Teilkaskoschutz abschließen. Auch bezüglich der Selbstbeteiligung genießen Sie verschiedene Wahlrechte. Die Beitragshöhe wird zudem von folgenden Faktoren beeinflusst:

  • Typklasse des Motorrads
  • Regionalklasse Ihres Wohnorts
  • Vereinbarung einer Selbstbeteiligung
  • eine freiwillige Werkstattbindung
  • Alter und Anzahl der Fahrer
  • jährliche Kilometerleistung
  • Alter des Fahrzeugs
  • regelmäßiger Abstellplatz